DIE GESCHICHTE

Preisschild Man schrieb das Jahr 1984. Der damals 8jährige Stefan Ginzel besucht an einem sonnigen Sommertag – dem 18.06.84 – mit einem Freund das Freibad in Seibersbach (Hunsrück) – ein Tag , der sein weiteres Leben verändern sollte: Hier macht er Bekanntschaft mit der Kioskbesitzerin Johanna Enders. Im Laufe des Tages half er zufällig beim Verkauf von Getränken, Süßigkeiten und vor allem Eis mit. Fortan war Stefan hier täglich anzutreffen - das Verkaufen gefiel ihm. Am Ende der Saison erhielt er von Johanna Enders ein Schöller Eis-Preisgehänge. Er nahm dieses mit nach Hause - nichtsahnend, daß hiermit die „Geburtsstunde" für eine mittlerweile gigantische Sammlung schlug. Auch in den kommenden Jahren sammelte er die Eis-Preistafeln - sozusagen als Erinnerung für die abgelaufene Saison. Im Jahre 1990 weitete sich dieses Hobby aus: Stefan Ginzel baute einen Eisverkaufswagen, der mit Kühlakkus gekühlt wurde. Krönung waren angebrachte beleuchtete Manhattan-Eisfackeln.
Im selben Jahr begann er, „alles von Schöller" zu sammeln. Die Artikel erhielt er vom Seibersbacher Freibad, Bahnhofskiosken, Geschäften und der damaligen Schöller Verkaufs- Niederlassung in Mainz-Mombach.

Ginzel 1984 1991 baute er eine Musikbox im Design der damaligen Werbe-kampagne "In Schöller ist Musik". Im Jahre 1993 baute Stefan Ginzel einen Schöller Eisverkaufsstand, der u. a. mit eigengefertigten Dia-Kästen und einer sich drehenden Eistüte auf dem Dach ausgestattet ist.
Im gleichen Jahr mußte sich Stefan Ginzel über seine berufliche Zukunft Gedanken machen. Daß er Kaufmann werden wollte, stand für ihn schon lange fest. Er entschloß sich, auch eine Bewerbung an die Schöller-Zentrale in Nürnberg zu schicken. Es folgten ein Einstellungstest, ein Vorstellungsgespräch und schließlich wurde ihm ein Ausbildungsplatz zum Industriekaufmann angeboten. Es bestand für Stefan Ginzel kein Zweifel: er nahm die Stelle an und erfüllte sich hiermit einen Lebenstraum. Eine Entscheidung, die er bis heute nie bereut hat!
Im September 1994 begann die knapp 2jährige Ausbildung. Stefan Ginzel durchquerte 10 Abteilungen und wurde schließlich im Bereich Tiefkühl-Backwaren übernommen. Hier war er fortan für Einkauf und Vertrieb zuständig.
Nach seinem Zivildienst wechselte er im Jahre 2000 zum Zweigwerk Groß-Gerau, wo er seit Februar 2001 als Projekt- /Produktmanager tätig ist.

Die Sammlung wuchs im Laufe der Zeit ständig weiter und besteht mittlerweile aus über 50.000 Teilen.

Stefan Ginzel's Schöller Collection